Vergänglichkeit in allen Dingen

By Gabriele Maass 2 Jahren ago

Samstag, 17.09.2016 / 12:15 – 13:15 / Vortrag

Robert Jandaka


“ Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis…”

Alle Dinge scheinen uns so fest, stabil und permanent zu sein… Dinge, Personen, Beziehungen…

Doch dann lehrt uns das LEBEN, dass dies nicht so ist. Wenn sich der Moment des ersten Erschreckens über diese Tatsache der Veränderlichkeit in allen Dingen etwas beruhigt hat, dann können wir dieses Lehrstück des Lebens für uns als kostbare Chance nutzen, zu einem tieferen Verständnis dieses Lebens aufzuwachen – um schließlich Tod und Vergänglichkeit hin zu einem erleuchteten Leben zu transzendieren…

Was ist die Ursache, der Sinn der Vergänglichkeit?
Des Todes? Was ist der Sinn des Lebens?
Wie kann ich einem sterbenden Lebewesen spirituell helfen?
Wie bereite ich mich am besten auf meine eigene Vergänglichkeit, auf meinen Tod vor?

Diese Kontemplationen über Vergänglichkeit und Tod nehmen in allen spirituellen Traditionen einen wichtigen Platz ein. Sie wollen uns inspirieren, Vergänglichkeit nicht länger zu verdrängen, sondern als untrennbaren Teil des Lebens zu akzeptieren. Damit wird Raum gegeben für ein sinnvolles und erfülltes Leben – wir werden uns der Bedeutung des Lebens tiefer als vorher bewusst. Gleichzeitig eröffnen uns diese Kontemplationen die Möglichkeit, uns dem Dharma zu öffnen, um dieses Leben mit Sinn und Bedeutung zu füllen.

Ein inspirierendes Gebet von Longchen Rabjam, welches dieses Thema unterstreicht, wird den Vortrag umrahmen.

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