Die kostbare Zeit zwischen Tod und Bestattung

By Dorothea Reimann 3 Jahren ago

Sonntag, 18.09.2016 / 12:15 – 13:00 / Vortrag mit anschließender Diskussion

Uller Gscheidel und Maren Repenning


Eine Bestatterin und ein Bestatter berichten von ihren Erfahrungen mit Beerdigungen im buddhistischen Umfeld und beantworten Fragen.

Wir leben in einer Zeit der Veränderung. Viele Menschen haben ihre ursprüngliche Glaubensgemeinschaft verlassen, sich dem Buddhismus zugewandt und wünschen eine buddhistische Begleitung im Sterben und im Tod. Nun sind die buddhistischen Gemeinschaften gefordert sich zu überlegen, wie sie diesen Wünschen und Anforderungen gerecht werden.

Aus buddhistischer Sicht ist es wichtig, den Geist auch während des Sterbens und nach dem Tod auf seinem spirituellen Weg zu unterstützen. Eine friedvolle Atmosphäre schafft dabei einen angemessenen Raum.

Vorsorge durch eine spirituelle Verfügung auf der einen Seite und ein Angebot der spirituellen Gemeinschaft auf der anderen Seite können viel Beruhigung in den Prozess des Sterbens und in die kostbare Zeit danach bringen.

Denn nach Todeseintritt sind viele Entscheidungen zu treffen: Aufbahrung, Kremation, Friedhof, Trauerfeier, um nur einige zu nennen. Sie betreffen den jetzt toten Körper und sind unausweichlich. Fehlende oder unzureichende Vorsorge erzeugen viele offene Fragen und Unruhe für die Angehörigen.

Wenn Sie vorsorgen und für sich selbst Entscheidungen treffen, können viele Diskussionen vermieden und Ihre Wünsche von allen Beteiligten berücksichtigt werden.

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